Wirtschaftsmagazine: Springer entert "Euro" - DER SPIEGEL
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Wirtschaftsmagazine Springer entert "Euro"

Der Axel Springer Verlag übernimmt das Wirtschaftsmagazin "Euro" von der Verlagsgruppe Handelsblatt. Das Berliner Medienhaus will das Blatt mit einem eigenen Wirtschaftstitel verschmelzen.
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Die Übernahme soll Anfang Januar vollzogen werden. "Euro" werde mit dem Magazin "Finanzen" zusammengelegt, hieß es in einer Mitteilung. Von der Februar-Ausgabe an werde das Heft unter dem Titel "Euro mit Finanzen" erscheinen.

Das neue Heft soll 5,50 Euro kosten. "Euro"-Chefredakteur Roland Tichy, neuerdings durch Auftritte in der RTL-Show "Big Boss" TV-prominent, soll neue Aufgaben bei der Handelsblatt-Verlagsgruppe übernehmen. Chefredakteur von "Euro mit Finanzen" wird der bisherige "Finanzen"-Chef Holger Wiedemann. Die verkaufte Auflage von "Finanzen" liegt bei 111.759 Exemplaren, die von "Euro" beträgt 193.703 Stück.

"Mit dem Erwerb von 'Euro' bauen wir unsere Position in der Wirtschaftspresse als einem Kernsegment weiter aus und setzen Ausbau und Fokussierung unseres Verlagsportfolios konsequent fort", sagte Andreas Wiele, Vorstand Zeitschriften und Internationales bei Springer. Das Kartellamt muss dem Verkauf noch zustimmen.

Die Anzeigenvermarktung des neuen Hefts wird weiter bei der Verlagsgruppe Handelsblatt bleiben. Sie will sich auch um den Titel "Euro am Sonntag" kümmern, der zur Springer-Tochter Finanzen Verlag gehört. Der Geschäftsführer des Finanzen Verlags, Frank-Bernhard Werner, setzt im Zusammenspiel mit "Euro am Sonntag" auf den Aufbau einer Markenfamilie: "Wir erwarten durch diesen Schritt strategische Vorteile im Leser- und insbesondere im Anzeigenmarkt."