WTC-Anschlag: Schadensrechnung fällt düster aus - DER SPIEGEL
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WTC-Anschlag Schadensrechnung fällt düster aus

Der Schaden, der durch die Zerstörung des World Trade Centers am 11. September vergangenen Jahres entstanden ist, sprengt alle bislang bekannten Maßstäbe. Die Stadt New York errechnete eine Summe zwischen 83 und 95 Milliarden Dollar.
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New York - Allein die Kosten für die Wiederherstellung der Gebäude, Infrastruktur und Vermögen der Mieter bezifferte William Thomson vom Rechnungsamt am Mittwoch in New York mit 21,8 Milliarden Dollar.

Nach Angaben von Thomson sind bei dem Anschlag rund 1,7 Millionen Quadratmeter an erstklassigem Büroraum verloren gegangen. Dies entspreche etwa dem gesamten Büroraum in den Geschäftszentren in Atlanta oder Miami. In der Stadt gebe es jetzt etwa 83.000 Arbeitsplätze weniger als vor dem 11. September. Thomson schätzte, dass zudem 63.000 Arbeitsplätze, die mit einer wirtschaftlichen Erholung hätten erwartet werden können, nicht entstanden seien. Die steuerlichen Verluste für die Stadt bezifferte der Rechnungsprüfer mit fast drei Milliarden Dollar.

Am 11. September vergangenen Jahres waren zwei entführte Passagierflugzeuge in die beiden Türme des World Trade Centers gelenkt worden, das dann wenig später in sich zusammenstürzte. Zudem war ein weiteres Flugzeug auf das Verteidigungsministerium bei Washington zum Absturz gebracht worden. Ein viertes entführtes Flugzeug zerschellte auf einem Feld, nachdem Passagiere versucht hatten, die Entführer zu überwältigen. Bei den Anschlägen kamen etwa 3000 Menschen ums Leben.