WTC-Terroranschlag: 150.000 verlieren ihren Job - DER SPIEGEL
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WTC-Terroranschlag 150.000 verlieren ihren Job

Die Münchener Rückversicherung hat eine Bilanz der Terroranschläge von New York gezogen. Fazit: Die Versicherungsprämien werden kräftig steigen.
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München - Der Anschlag auf das World Trade Center (WTC) hat neben den beiden Hochhaustürmen 50 benachbarte Gebäude schwer beschädigt oder zum Einsturz gebracht. Allein die volkswirtschaftlichen Kosten des WTC-Desasters und die Versicherungsschäden in der Nachbarschaft werden auf bis zu zwölf Milliarden Dollar geschätzt. Das geht aus einer Berechnung der Münchener Rückversicherung hervor. "Mehr als 150.000 Menschen verloren ihren Arbeitsplatz", so das Unternehmen. Die bisherige Auffassung, eine Wiederholung solcher oder ähnlicher Taten sei "sehr unwahrscheinlich" ist nach Ansicht der Münchener Rück überholt.

Risikoprämien werden steigen

Die Versicherung politischer Risiken weltweit müsse grundlegend überdacht werden. Das gelte vor allem für die Deckung von Terrorgefahren durch Erst- und Rückversicherungen.

Die Katastrophe hatte die Schließung von ganz Süd-Manhattan zur Folge gehabt. Banken, Versicherungen, Makler und andere Unternehmen hatten ihre Geschäftstätigkeit unterbrechen oder einstellen müssen.

Das habe zu erheblichen Miet- und Ertragsausfällen sowie Mehrkosten geführt, so der Rückversicherer Die gesamte Infrastruktur sei zusammengebrochen, Brücken- und Tunnelbetreiber, U-Bahnen und Fähren hätten den Betrieb einstellen müssen. Die Hauptschadenslast fällt laut Münchener Rück in folgenden Bereichen der Versicherungsbranche an: Luftfahrt, Gebäude, Betriebsunterbrechung, Leben und Arbeiterunfälle.

Die Münchener Rück selbst rechnet mit Schadensaufwendungen von 2,1 Milliarden Euro, die Allianz mit einer Milliarde Euro auf Grund der Anschläge.

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