Yahoo!: Zahlen überraschen Analysten - DER SPIEGEL
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Yahoo! Zahlen überraschen Analysten

Yahoo! hat für das erste Quartal 2001 zwar einen Verlust gemeldet. Der lag jedoch nicht so hoch wie von Analysten befürchtet. Trotzdem müssen über 400 Angestellte gehen.
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Santa Clara - Das Internetportal wies für die Monate Januar bis März einen Verlust von 11,5 Millionen Dollar (umgerechnet 25,33 Millionen Mark) aus. Um Kosten zu sparen, will Yahoo! zwölf Prozent seiner 3500 Mitarbeiter entlassen. Im Vorjahreszeitraum hatte das Unternehmen noch 67,6 Millionen Dollar verdient. Der Verlust betrug zwei Cents je Aktie gegenüber einem Gewinn von elf Cents je Aktie im ersten Quartal 2000.

Der Umsatz schrumpfte deutlich von 230,8 auf 180,2 Millionen Dollar. Yahoo! will auch einsparen, indem Marketing-, Vertriebs- und Werbekosten verringert und einige Sparten zentralisiert werden. Heather Killen, die das internationale Geschäft leitet, wird das Unternehmen Mitte Juni verlassen. Killen bleibt in den Verwaltungsräten von Yahoo! Europe und Yahoo! Korea.

Yahoo!-Chef Tim Koogle hatte bereits vor einiger Zeit angekündigt, dass er seinen Chefposten aufgeben will. Koogle will nach Ernennung seines Nachfolgers bei Yahoo! als Verwaltungsratsvorsitzender bleiben. Die Firma erklärte, sie sei angesichts der Fortschritte bei der Nachfolgersuche ermutigt.