Zeitungsbericht: EnBW-Chef der Bilanzfälschung verdächtigt - DER SPIEGEL
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Zeitungsbericht EnBW-Chef der Bilanzfälschung verdächtigt

Der Chef des Karlsruher Stromkonzerns EnBW, Utz Claassen, steht laut einem Zeitungsbericht im Verdacht der Bilanzfälschung. Demnach hat die Mannheimer Staatsanwaltschaft ein entsprechendes Ermittlungsverfahren gegen den Manager eingeleitet.
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Stuttgart/Karlsruhe - Es gehe in dem Fall um möglicherweise "unrichtige Darstellungen" von Unternehmensbilanzen im Jahr 2003, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft den "Stuttgarter Nachrichten". Ein Sprecher der EnBW sagte am Mittwochabend gegenüber der Deutschen Presseagentur, der Pressestelle des Unternehmens sei der Vorgang nicht bekannt.

Dem Zeitungsbericht zufolge untersuchen die Ermittler Wertberichtigungen in der Bilanz, die Claassen bei seinem Amtsantritt im Mai 2003 bei Deutschlands drittgrößtem Energieversorger vorgenommen hatte. Claassen habe damals den Wert von Beteiligungen, die unter seinem Vorgänger Gerhard Goll erworben worden seien, nach unten korrigiert, schreibt das Blatt.