Zeitungsbericht: Kein Prozess gegen Hewlett-Packard-Chef - DER SPIEGEL
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Zeitungsbericht Kein Prozess gegen Hewlett-Packard-Chef

Im Zuge des Spionageskandals beim amerikanischen Computerhersteller Hewlett Packard muss Firmenboss Mark Hurd nicht mit einer Anklage rechnen. Das berichtet das Magazin "Newsweek" in seiner Onlineausgabe.
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New York - Der kalifornische Generalstaatsanwalt plane keine Strafverfolgung gegen Hurd. Dagegen müssten die zurückgetretene Hewlett-Packard-Direktoriumsvorsitzende Patricia Dunn und andere Beteiligte mit einer Anklage rechnen, schrieb das Magazin unter Berufung auf Kreise im Umfeld des Falls. Ein Sprecher des kalifornischen Generalstaatsanwalts wollte den Bericht nicht kommentieren.

Hurd hatte vergangene Woche vor einem Kongress-Ausschuss weitgehend die Verantwortung für den Skandal übernommen. Detektive hatten sich im Auftrag des Konzerns mit Hilfe falscher Identitäten Zugriff auf Telefondaten von Mitarbeitern und Journalisten verschafft. Dadurch wollten sie aufdecken, auf welche Weise Firmeninterna des Computerherstellers an die Öffentlichkeit gelangten. Die Affäre hat bisher vier Hewlett-Packard-Topmanager ihre Posten gekostet.

bri/Reuters