Zukunft der Opel-Werke: Banges Warten auf Detroit - DER SPIEGEL
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Zukunft der Opel-Werke Banges Warten auf Detroit

Mit dem ausgehandelten Sanierungspakt wäre die Zukunft der Opel-Werke in Deutschland auf Jahre hinaus gesichert. Nach monatelangen, zähen Verhandlungen hatten sich Management und Betriebsrat am Donnerstag geeinigt. Doch jetzt muss noch die US-Konzernmutter General Motors zustimmen.
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Rüsselsheim - Gegen Zugeständnisse der Belegschaft wird der Mutterkonzern General Motors (GM)   demnach Investitionen in die Werke zusagen. Das verlautete aus Unternehmenskreisen in Rüsselsheim.

Das Stammwerk wird voraussichtlich danach von 2007 an die Produktion der neuen Mittelklasse von Opel und der schwedischen Schwestermarke Saab. Bochum soll die fünftürige Astra-Limousine bauen. Das Komponentenwerk in Kaiserslautern soll ausgelastet werden.

Offiziell bestätigt ist der Deal zwischen Detroit und Rüsselsheim allerdings noch nicht. Noch muss Mutterkonzern GM noch sein Okay geben. "Wir haben eine Einigung unter Vorbehalt erreicht", sagte der Gesamtbetriebsratsvorsitzende Klaus Franz am Donnerstag. "Alles hängt nun davon ab, wo die neue Mittelklasse gebaut wird." Die Entscheidung, ob das Opel-Stammwerk in Rüsselsheim oder eventuell doch das schwedische Saab-Werk in Trollhättan den Zuschlag bekomme, werde erst am Freitag fallen, so Franz.

Im Gegenzug müssten die Arbeitnehmer auf Tariferhöhungen verzichten. Das Weihnachtsgeld werde ab 2006 von 130 auf 70 Prozent eines Monatsgehalts gekürzt. Zugleich werden die Arbeitszeiten flexibler gestaltet. Mit dem Paket will GM den seit Jahren defizitären Autobauer Opel wieder in die schwarzen Zahlen bringen.