Die Gefahr, daß Aids-Viren, beispielsweise beim Küssen, über den Speichel ausgetauscht werden, ist »wahrscheinlich ziemlich gering« - zu diesem Schluß sind gleichlautend jetzt zwei amerikanische Studien gekommen. Ärzte am Massachusetts General Hospital hatten insgesamt 83 Speichel-Proben von 71 Aids-positiven Homosexuellen auf Zellkulturen gebracht - nur in einem einzigen Fall gelang es dabei, das Aids-Virus nachzuweisen. Mediziner aus North Carolina führten über neun Monate Tests mit zwei Krankenschwestern durch, die einen schwer Aids-kranken Patienten von Mund zu Mund beatmet hatten. Ergebnis: Die Krankenschwestern hatten sich bei der Rettungsaktion nicht angesteckt. Wenn Aids-Viren in größerem Maße über den Speichel ausgetauscht wurden, folgern die Wissenschaftler, »müßte man eine weit höhere Ansteckungsrate beim Betreuungspersonal erwarten«.
Dieser Ausdruck wurde am 18.10.2026 erstellt und ist ausschließlich für den persönlichen Gebrauch lizenziert.
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