Begehbare Kristallwelt - DER SPIEGEL
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HÖHLENFORSCHUNG Begehbare Kristallwelt

• aus DER SPIEGEL 25/2000
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Nahe der Stadt Almeria an der spanischen Südküste hat der Geologe Javier Garcia-Guinea eine riesige Kristallhöhle entdeckt. Sie ist acht Meter lang und mit zauberhaft reinen Gipskristallen ausgekleidet. Solche Hohlräume, genannt Drusen, sind selten so groß, dass man überhaupt eine Hand hineinstecken kann. Doch in der Almeria-Höhle können zehn Menschen bequem sitzen. Gipskristalle bilden sich in Hohlräumen, die einmal mit Salzlösung gefüllt waren. Die Höhle hat ihren Ursprung wahrscheinlich in der Epoche vor rund sechs Millionen Jahren, als vorübergehend das Mittelmeer austrocknete und meterdicke Salzschichten hinterließ. Garcia-Guinea hat inzwischen den Zugang mit Tonnen von Gestein verschüttet. Sobald er die Kristallhöhle untersucht hat, will er sie als Touristenattraktion vermarkten.

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