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Verstorben, aber nicht vergessen: Eine ältere Dame betrachtet in der thailändischen Provinz Nakhon Ratchasima die gesäuberten Knochen von Toten. Das buddhistische Ritual namens »Lang Pa Cha« wird von chinesischstämmigen Thailändern gepflegt: Freiwilligen Helfern wird erlaubt, die sterblichen Überreste von Menschen, die anonym bestattet werden mussten, wieder auszugraben. Um diesem ersten, einsamen Ende ein zweites, würdevolleres Ritual hinzuzufügen, werden die Knochen gereinigt, geschmückt und schließlich eingeäschert.
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DER SPIEGEL 19/2025