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Kein Baum, kein Busch, nur Grabsteine, Grüfte und Mausoleen: Mindestens fünf Millionen Muslime sind in den vergangenen knapp 1400 Jahren im Boden und in den Ziegelbauten des staubtrockenen, steinigen Wadi al-Salam im Irak bestattet worden. Das Areal ist mit 917 Hektar fast zweieinhalb mal so groß wie Deutschlands größter Friedhof in Hamburg-Ohlsdorf und liegt etwa 150 Kilometer südlich von Bagdad. Die Unesco denkt derzeit darüber nach, das »Tal des Friedens« zum Weltkulturerbe zu machen.
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DER SPIEGEL 20/2024