Ebola rettet Affen - DER SPIEGEL
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SEUCHEN Ebola rettet Affen

• aus DER SPIEGEL 4/2002
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Für die Affenwelt Gabuns gerät zum Segen, was die Menschen dort peinigt: Seit dem Ausbruch der tödlichen Ebola-Seuche im Norden des zentralafrikanischen Landes achtet die Regierung verstärkt darauf, dass weder Affen gejagt noch ihr Fleisch gegessen werden darf. Der Grund: Wissenschaftler nehmen an, dass Gerichte mit dem Fleisch von infizierten Tieren ein Übertragungsweg für die Krankheit sind, bei der 90 Prozent der Erkrankten innerlich verbluten. 1996 waren 13 Menschen erkrankt, nachdem sie einen tot aufgefundenen Schimpansen zerlegt und gegessen hatten. Die Nachricht vom gefährlichen Affenfleisch hat sich indes bis nach China herumgesprochen. Die Chinesen, die Affenhirn als Delikatesse schätzen, haben bis auf weiteres den Import von Schimpansen und Gorillas aus Gabun gestoppt.

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