Ersatzstoff für Asbest
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DER SPIEGEL 10/1982
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Einen Ersatzstoff für die - ihrer krebsauslösenden Wirkung wegen in Verruf geratenen - Asbestfasern haben Wissenschaftler der University of California in Los Angeles entwickelt. Die Materialforscher hatten den Auftrag erhalten, Abfälle bei der Gewinnung und Zurichtung von Marmor und Schiefer auf Verwendungsmöglichkeiten zu prüfen. Wird der Steinstaub gemischt und geschmolzen, so bilden sich, wie Professor John D. Mackenzie und Mitarbeiter fanden, glaswollähnliche Fasern, die alkalischen Stoffen widerstehen. Mit dieser Eigenschaft können sie Asbest ersetzen, der in großen Mengen zur Herstellung von Wasserrohren eingesetzt wurde.