Gefahr durch Schichtwechsel - DER SPIEGEL
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ÄRZTE Gefahr durch Schichtwechsel

• aus DER SPIEGEL 5/2001
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Ärzten, die länger am Stück arbeiten, unterlaufen weniger Fehler: So lautet das zunächst paradox klingende Fazit einer Studie der Universität Köln. Der Volkswirt Achim Krings verglich dabei Intensivstationen, auf denen die Mediziner in zwei Schichten von je zwölf Stunden arbeiten, mit solchen mit Drei-Schicht-System (dreimal acht Stunden). Im letzteren Fall, so fand er heraus, liegen die Patienten länger auf der Intensivstation und müssen öfter nachoperiert werden. Krings führt die Fehler auf die häufigeren Übergaben zurück: Dabei bestehe immer die Gefahr, dass die Ärzte ihren Kollegen der nächsten Schicht wichtige Informationen unvollständig oder falsch übermitteln.

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