Gefahr für den Grand Canyon
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DER SPIEGEL 43/1981
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Amerikas Umweltschützer fürchten für den Grand Canyon. Die Schluchten des Colorado-Flusses, so glauben sie, könnten sich in schlammige Seen verwandeln, wenn Pläne von Regierungsbehörden in die Tat umgesetzt werden. Danach sollen am Glen-Canyon-Staudamm weitere Turbinen installiert werden, um in Stunden des Spitzenbedarfs mehr Strom für die Klimaanlagen im heißen Südwesten der USA zu erzeugen. Die stark wechselnden Wassermassen im Canyon könnten jedoch das Gleichgewicht der Natur zerstören. Bereits jetzt hat der Anfang der sechziger Jahre gebaute Staudamm Fauna und Flora verändert. Die Ufer des Colorado-Flusses werden nicht mehr regelmäßig überspült, an einigen Stellen wuchern fremde Pflanzenarten, andernorts breiten sich Sandbänke aus.