Den Einfluß von Autoabgasen auf Großstadt-Jogger untersuchten jetzt Kardiologen vom Herzzentrum der Universität New York. Speziell die Belastung des Organismus mit dem Giftgas Kohlenmonoxid, das sich mit dem roten Blutfarbstoff verbindet und diesen zur Sauerstoffaufnahme unfähig macht, ermittelten die Mediziner bei Joggern im Stadtgebiet von New York. Ergebnis: Beim Lauf über sechs Kilometer auf einer Hauptverkehrsstraße stieg der Kohlenmonoxidgehalt im Blut auf das Dreifache (von durchschnittlich 1,7 Prozent auf rund 5,1 Prozent). Die gleiche Steigerungsrate durch das Laufen (von 1,3 auf 4,2 Prozent) wurde im Central Park gemessen. Bei nicht joggenden Vergleichspersonen wurde auf der Straße eine Kohlenmonoxid-Konzentration von 2,4, im Institut sogar nur von 1,0 Prozent registriert. Fazit der Studie, mitgeteilt in der »Münchner Medizinischen Wochenschrift": Schon eine halbe Stunde Laufen auf einer Großstadtstraße »produziert Kohlenmonoxid-Werte, wie sie bei Rauchern angetroffen werden«.
Dieser Ausdruck wurde am 17.10.2026 erstellt und ist ausschließlich für den persönlichen Gebrauch lizenziert.
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