Johann Eibl - DER SPIEGEL
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Johann Eibl

• aus DER SPIEGEL 49/1993
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begann seine Karriere als Pharma-Unternehmer in den Nachkriegsjahren in einem Kellerlabor in Wien. »Mit uralten Techniken«, sagt der gelernte Chemiker, »haben wir damals Sera aus Pferdeblut gewonnen.« Heute verarbeiten 1800 Immuno-Mitarbeiter jährlich eine Million Liter Blutplasma zu biologischen Arzneimitteln, darunter Blutgerinnungsfaktoren und Impfstoffe. Brancheninsidern gilt der hochgewachsene Firmenboß als risikofreudiger, beinharter Geschäftsmann. Mit einem Umsatz von rund 700 Millionen Mark ist der Konzern, nach den Behringwerken Marburg, zweitgrößter Anbieter von Blutpräparaten in Deutschland. Derzeit beteiligt sich Eibl, 67, am Wettlauf um die Entwicklung eines Impfstoffs gegen Aids.

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