Kurze Leitung - DER SPIEGEL
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Kurze Leitung

• aus DER SPIEGEL 24/1972
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Wenn's pressiert -- Hilfe bei einem Knöchelbruch oder Bier-Nachschub zur Hüttengaudi -, sollen Bergfexe und Skihaserin künftig vom Gipfel bis ins Tal rufen können: Die Wiener Elektrofirma Schrack hat ein Telephonsystem entwickelt, das die Förderseile von Gondel- und Kleinkabinenbahnen als Leitung nutzt. Bisher sind in hochalpinen Regionen nur wenige Erd- und Freileitungen installiert; den Funktelephon-Verkehr stören die Berge. »Postreife« Verständigung und bis zu fünf Gespräche gleichzeitig offerieren nun die Schrack-Ingenieure. Bei der Tiroler Venet-Bahn hat sich das Seil-Telephon (Aufwand für die Grundausstattung: etwa 24 000 Mark) schon bewährt. Bis zur kommenden Wintersaison sollen fünf weitere österreichische Bergbahnen mit der neuartigen Rufanlage ausgestattet sein.

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