Kurze Leitung
Wenn's pressiert -- Hilfe bei einem Knöchelbruch oder Bier-Nachschub zur Hüttengaudi -, sollen Bergfexe und Skihaserin künftig vom Gipfel bis ins Tal rufen können: Die Wiener Elektrofirma Schrack hat ein Telephonsystem entwickelt, das die Förderseile von Gondel- und Kleinkabinenbahnen als Leitung nutzt. Bisher sind in hochalpinen Regionen nur wenige Erd- und Freileitungen installiert; den Funktelephon-Verkehr stören die Berge. »Postreife« Verständigung und bis zu fünf Gespräche gleichzeitig offerieren nun die Schrack-Ingenieure. Bei der Tiroler Venet-Bahn hat sich das Seil-Telephon (Aufwand für die Grundausstattung: etwa 24 000 Mark) schon bewährt. Bis zur kommenden Wintersaison sollen fünf weitere österreichische Bergbahnen mit der neuartigen Rufanlage ausgestattet sein.