Erst mehr als zwei Monate nach der Explosion eines Chemikalientanks im amerikanischen Nuklearzentrum Hanford, bei der das Dach einer Verarbeitungsanlage für Plutonium aufgerissen wurde und plutoniumverseuchtes Wasser aus einer beschädigten Leitung strömte, gelangte ein Bericht darüber an die Öffentlichkeit. »Nahezu alle Sicherheitsmaßnahmen haben versagt«, »Beschäftigte waren giftigen Gasen ausgesetzt«, und die Verantwortlichen seien sich der möglichen Gefahr erst nach Stunden »gewahr geworden«, heißt es in dem späten Geständnis. Auch zivile Behörden im Umkreis der Hanford-Anlage, in der über die Hälfte des Atommülls aus der amerikanischen A- und H-Bombenherstellung lagert, wurden nicht vom Unfall benachrichtigt, obwohl eine Autostraße die Anlage nur drei Kilometer vom Explosionsort durchquert. »Die Feststellungen in dem Bericht«, so mußte der Betriebsführer der Anlage, Lloyd Piper, einräumen, »sind nicht schön für uns, in der Tat, sie sind ausgesprochen häßlich.«
Dieser Ausdruck wurde am 17.10.2026 erstellt und ist ausschließlich für den persönlichen Gebrauch lizenziert.
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