Alkohol-Studie Weintrinker sind intelligenter
Weinliebhaber schneiden einer neuen Studie zufolge bei Intelligenztests besser ab als Biertrinker und Schnaps-Konsumenten. "Unsere Ergebnisse deuten darauf hin, dass Weintrinken in Verbindung mit optimalen sozialen, intellektuellen und persönlichen Eigenschaften steht", schrieb der dänische Forscher Erik Mortensen in der Fachzeitschrift "Archives of Internal Medicine".
Allerdings könne dies auch mit der Lebensweise von Weintrinkern zusammenhängen. Ob also regelmäßiger Weinkonsum das Herz stärkt und den IQ steigen lässt oder ob gesunde, zufriedene und intelligente Menschen lieber Wein als Bier trinken, bleibt somit weiterhin ungeklärt - ein grundlegendes Manko der meisten epidemiologischen Studien.
Trotzdem ist Mortensen von seiner Arbeit überzeugt: Die Unterschiede beim Intelligenzquotienten von Weintrinkern einerseits und Bier- und Likörtrinkern andererseits seien dramatisch. Bei Untersuchungen unter knapp 700 seiner Landsleute im Alter zwischen 29 und 34 Jahren habe er auch festgestellt, dass Weintrinker allgemein gesündere Lebensgewohnheiten hätten und weniger zu Alkoholmissbrauch neigten als Bier- und Likörliebhaber.
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Weintrinker hätten zudem meist einen höheren sozialen Status. Im Vergleich zu ihnen neigten die Konsumenten von Bier und Hochprozentigem eher zu Angstzuständen und Neurosen.
Vorangegangene Untersuchungen hatten gezeigt, dass der maßvolle Genuss von Wein zum Stressabbau beitragen und den Blutkreislauf verbessern kann. Bestandteile des Rotweins könnten zudem das Risiko von Schlaganfällen, Darm- und Lungenkrebs verringern.