Aserbaidschan: Fünf Menschen an Vogelgrippe gestorben - DER SPIEGEL
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Aserbaidschan Fünf Menschen an Vogelgrippe gestorben

Die Vogelgrippe zieht weiter um den Globus. In Aserbaidschan sind fünf Menschen an einer Infektion mit dem H5N1-Virus gestorben. Pakistan meldete zugleich die ersten Seuchenfälle in Geflügelbeständen.
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Genf/Islamabad - Das Vogelgrippe-Virus fordert weitere Opfer. In Aserbaidschan sind in den vergangenen Wochen fünf Menschen dem gefährlichen H5N1-Virus zum Opfer gefallen, wie die Weltgesundheitsorganisation WHO meldete. Zwei weitere Bewohner des Landes, das nördlich an Iran grenzt, seien ebenfalls infiziert. Einer von ihnen schwebe in Lebensgefahr.

Die Vogelgrippe hat unterdessen auch Pakistan erreicht. Auf zwei Hühnerfarmen im Nordwesten des Landes sei das hochansteckende H5N1-Virus aufgetreten, sagte ein Sprecher des pakistanischen Landwirtschaftsministeriums am heutigen Dienstag. Das hätten Tests im EU-Referenzlabor im britischen Weybridge bestätigt. Die beiden Betriebe seien isoliert worden.

Die pakistanischen Behörden hatten Anfang des Monats bereits die Keulung von 25.000 Hühnern auf den beiden Geflügelfarmen angeordnet, nachdem zunächst das H5-Virus bei den Tieren festgestellt worden war. Menschen sind nicht betroffen. In der vergangenen Woche war die gefährliche Variante H5N1 auch bei Tieren in den Nachbarländern Afghanistan, Indien und Iran aufgetaucht.

Mecklenburg-Vorpommern: Drei Schutzzonen aufgehoben

Die Vogelgrippe

In Deutschland scheint sich die Tierseuche nicht weiter ausgebreitet zu haben. Drei Vogelgrippe-Schutzzonen in Mecklenburg-Vorpommern sind nach Ablauf der 21-Tage-Frist am heutigen Dienstag aufgehoben worden. Es handele sich um die Schutzzonen Lubmin/Vierow und Potthagen im Landkreis Ostvorpommern sowie Rerik im Landkreis Bad Doberan, teilte das Landwirtschaftsministerium in Schwerin mit. Alle weiteren Schutz- und Überwachungszonen im Land bleiben den Angaben zufolge vorerst bestehen.
Das Friedrich-Loeffler-Institut auf der Insel Riems hat indessen bei einer Möwe aus Wismar das Vogelgrippe-Virus festgestellt. Damit stieg die Zahl der in Mecklenburg-Vorpommern amtlich festgestellten Infektionen von Tieren auf 166 Wildvögel. Außerdem hatten sich drei Katzen und ein Steinmarder mit dem H5N1-Erreger infiziert.

mbe/rtr/AP/AFP

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