Braunbrust- Buschhuhn: Verschollene Vogelart taucht wieder auf - DER SPIEGEL
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Braunbrust- Buschhuhn Verschollene Vogelart taucht wieder auf

Mehr als 60 Jahre wurde es von keinem Wissenschaftler mehr gesichtet, jetzt allerdings sind Spuren einer als ausgestorben geltenden Buschhuhn-Art gesichtet worden - dummerweise in einem Kochtopf.
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Eine der seltensten Arten der als stark gefährdet geltenden Familie der Großfußhühner ist anscheinend noch nicht völlig vom Erdboden verschwunden. Auf einer Insel vor Neu Guinea ist eine Suchexpedition jetzt auf Spuren des Braunbrust-Buschhuhns gestoßen - ein Tier, das zuletzt 1938 in der Natur entdeckt worden war.

Wie das US-Wissenschaftsmagazin "Science" in seine Online-Ausgabe berichtet, wurde der Ornithologe Kees Heij vom Nationalkundemuseum in Rotterdam Ende Februar auf der Insel Waigeu fündig, dem einzigen Ort, an dem die seltene Vogelart jemals angetroffen wurde: Ein örtlicher Jäger brachte einem Mitglied der Expedition den Kopf und einige Knochen des Großfußhuhn, offensichtlich die Überreste einer Busch-Mahlzeit.

Die Buschhühner scheinen nicht nur der Bevölkerung zu schmecken, sie gelten auch als eine der besonders kuriosen Arten im Tierreich. Neben ihren großen Füßen sind die scheuen Vögel vor allem für ihre Art zu brüten bekannt: Anstatt ein Nest zu bauen, vergräbt das Buschhuhn-Weibchen ihre Eier in warmem Sand, in vulkanisch-aufgeheizter Erde oder in großen Laubhäufen.