Eric Cornell: Karriere in den Bergen - DER SPIEGEL
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Eric Cornell Karriere in den Bergen

Stanford, MIT, Boulder: Auf seinem Weg an die Spitze des Wissenschaftsolymps ging es für den jüngsten der drei diesjährigen Physiknobelpreisträger nur bergauf - nicht nur in geografischem Sinne.
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Knapp vor seinem 40. Geburtstag am 19. Dezember wird der US-Physiker Eric A. Cornell ein Fest feiern, das selbst den runden Geburtstag in den Schatten stellen dürfte: Am 10. Dezember erhält er in Stockholm den diesjährigen Physik-Nobelpreis - als jüngster des ausgezeichneten Trios. Seit 1992 forschte Cornell am National Institute of Standards and Technology (Nist) im US-Bundesstaat Colorado.

Genau dort, im eher beschaulichen Bergstädtchen Boulder, hat Cornells wissenschaftliche Karriere rund ums Bose-Einstein-Kondensat ihren kometenhaften Verlauf genommen. Cornell wurde 1961 im kalifornischen Palo Alto geboren, schloss 1985 sein Physikstudium an der Stanford University mit Auszeichnung ab und promovierte fünf Jahre später am renommierten Massachusetts Institute of Technology (MIT) in Cambridge.

Danach wechselte er an diverse Forschungsinstitute nach Boulder - unter anderem an das Joint Institute for Laboratory Astrophysics (JILA), wo er mit Wieman den neuen Materiezustand erzeugte. Schon früh heimste Cornell Ehrungen und Auszeichnungen ein, unter anderem den Carl-Zeiss-Preis, die Lorentz-Medaille der Niederländischen Akademie der Wissenschaften und die Benjamin-Franklin-Medaille für Physik.

Dennoch scheint der auf Fotos stets gut gelaunt durch seine Brillengläser lachende Forscher sich nicht ausschließlich den ultra-kalten Atomgasen zu widmen. So arbeitete er zu Studienzeiten auch in einer Jugendherberge auf Taiwan als Englischlehrer.

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