Glossar Reproduktives Klonen
Die Schöpfer des Klonschafes Dolly haben es vorgemacht: Man nehme eine entkernte Eizelle, pflanze ihr die Körperzelle eines Tieres oder eines Menschen ein, warte so lange bis sich ein wenige Tage alter Embryo, die so genannte Blastozyste, gebildet hat und implantiere den Zellklumpen in die Gebärmutter einer Leihmutter.
Doch so einfach, wie das Verfahren in der Theorie klingt, ist es natürlich nicht. Bei den wenigen, bislang erfolgreichen Tierversuchen mussten jeweils große Mengen an Eizellen gezüchtet werden, bis schließlich ein lebensfähiges Tier auf die Welt kommen konnte.
Reproduktives Klonen von Menschen wird von nahezu allen seriösen Forschern als unmoralisch abgelehnt und von vielen auch für technisch undurchführbar gehalten. Wissenschaftler wie der Italiener Severino Antinori oder der Amerikaner Panos Zavos haben bereits behauptet, Frauen geklonte Embryos in die Gebärmutter eingepflanzt zu haben, sogar bis hin zur Geburt von Klon-Babys. Beweise blieben die Forscher aber bisher schuldig.
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