Internationale Raumstation: Kollision mit Weltraumschrott abgewendet - DER SPIEGEL
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Internationale Raumstation Kollision mit Weltraumschrott abgewendet

Vor ihrer Rückreise mussten die Astronauten der US-Raumfähre "Endeavour" eine Extraaufgabe bewältigen: Um eine Kollision mit Weltraummüll zu verhindern, brachten sie die Raumstation ISS auf eine höhere Umlaufbahn.
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Houston - Das ursprünglich für 19 Uhr mitteleuropäischer Zeit vorgesehene Abdocken des Shuttles "Endeavour" von der Internationalen Raumstation ISS verzögert sich um eineinhalb Stunden. Wie die Nasa-Bodenzentrale in Houston mitteilte, musste die Raumfähre mit Hilfe ihrer Antriebsraketen vor der Abreise den Orbit der Raumstation heben, um eine Kollision mit einer 30 Jahre alten russischen Rakete zu verhindern. Die ISS wäre ohne das Manöver zu nahe an dem sowjetischen Flugkörper vorbeigeschwebt.

Dieses Manöver hätte es im Fall eines Festhaltens am Abdock-Termin für die Endeavour unmöglich gemacht, die ISS kurz nach dem Ablegen einmal zu umkreisen. Durch die Verschiebung des Abdockens ist die Shuttle-Crew nun doch in der Lage, die ISS noch einmal von allen Seiten zu begutachten und zu bestaunen. Die Raumfähre soll am Montag zur Erde zurückkehren.

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