Jack Kilby Der Vater des Mikrochips
Jack Kilby wurde 1923 in Jefferson City im US-Staat Missouri geboren und besuchte die Universitäten von Illinois und Wisconsin. Für Texas Instruments entwickelte der Physiker Chipanwendungen für Militär, Industrie und Wirtschaft. Von 1978 bis 1984 war Kilby Professor an der Texas A&M Universität. "Heute beschäftige ich mich noch ein wenig mit Beratungsarbeiten", sagte der Vater von drei Kindern in einem Interview. Zuletzt machte Kilby mit der Entwicklung verbesserter Systeme zur solaren Energiegewinnung von sich reden.
Mit dem Nobelpreis geehrt wird Kilby für seinen Beitrag zur Entwicklung des Mikrochips. Bereits am 12. September 1958 präsentierte der Physiker den ersten Chip in den Labors von Texas Instruments, wo der 76-Jährige bis heute ein Büro hat. Schon dieses erste Modell war nicht größer als eine Heftklammer. Mikrochips werden heute in Alltagsgeräten wie Waschmaschinen bis hin zu leistungsstarken Computern eingesetzt. "Wir haben damals nicht abschätzen können, dass die sinkenden Kosten für Chips zu den verschiedensten Anwendungen von Elektronik führen wird", sagte Kilby einmal.