Männliche Kommunikation Fehlende Verbindung von Gefühl und Sprache
Es sind die fehlenden Nerven, die nach Experten-Meinung Männer so gefühlskalt machen. Das zumindest behauptete der Medizin-Nobelpreisträger George Snell im Jahre 1980. "Nur im weiblichen Gehirn bestehen unmittelbare neuronale Verbindungen zwischen Gefühls- und Sprachzentrum." Daher falle es Männern schwer, ihre Gefühle auszudrücken.
Die Folge: Beziehungsprobleme spielen beim starken Geschlecht kaum eine Rolle. Eine europaweite Umfrage des belgischen Forschers Léo Jammes hat nach Angaben der Zeitschrift ergeben, dass die Beziehung zum Partner beim Mann in einer Liste der dringenden Lebensfragen nur auf Platz 17 landet: "Männer haben nach eigener Einschätzung Probleme mit der Installation neuer Software, mit der Achillessehne, mit dem Zündkappenventil eines Sechszylinders. Aber nicht mit der Beziehung." Erst wenn der Bruch der Partnerschaft drohe, vertrauten sich Männer einem Freund an.