Neujahr Astronomen rechnen mit Sternenregen
Uelzen - Einen moderaten Sternenregen, der aus dem früheren Sternbild Quadrant zu kommen scheint, sagen Astronomen für den 1. bis 6. Januar 2001 voraus. Die so genannten Quadrantiden-Meteore sind jeweils nach Mitternacht - mit einem Maximum in der Nacht auf den 4. Januar - zu erwarten. Der Name der Sternschnuppen blieb, auch wenn es das Sternbild Quadrant nicht mehr gibt.
Unter bestimmten Voraussetzungen könnten beim Quadrantiden-Maximum bis zu hundert verglühende Himmelskörper pro Stunde sichtbar sein, sagt Jost Jahn, Pressesprecher des Vereins der Sternfreunde (VDS) - nach eigenen Angaben die größte amateurastronomische Vereinigung im deutschsprachigen Raum.
Diese hohe Zahl gelte allerdings nur bei Neumond und geringer Lichtverschmutzung. Im Umfeld größerer Städte oder anderer starker Lichtquellen können deutlich weniger Sternschnuppen beobachtet werden. Da Anfang Januar zudem der zunehmende Mond am Nachthimmel steht, sehen die Aussichten noch etwas schlechter aus. "Die effektive Fallzahl, die das Auge beobachten kann, wird dieses Mal bei 20 bis 30 Sternschnuppen pro Stunde liegen", sagt Jahn.