Ökotrophologie Wunderwürze - der neueste Schlankmacher
Hamburg - Die unter der Schirmherrschaft des britischen Department of Trade and Industry stehende Institution erklärt in einem Bericht, dass für die Herstellung der neuen Produkte eine enge Zusammenarbeit zwischen Biochemikern und Nahrungsmittelherstellern nötig wäre.
Nach der Vorstellung von Jane Bainbridge, Mitglied bei Foresight und Direktorin der School of Science and Technology an der University of Teeside, könnte man Diätstaub wie Salz oder Pfeffer über die jeweilgen Mahlzeiten streuen. Die enthaltenen Chemikalien würden Signale an das Gehirn senden und den Essenden vom Schlingen abhalten. "Das uns vorschwebende Diätgewürz funktioniert nach dem Prinzip der Aromatherapie - mit dem Unterschied, dass es nicht die Sinne, sondern den Appetit ruhig stellt", erklärt Bainbridge.
Gleichzeitg räumt sie ein, dass ein entsprechendes Produkt erst sämtliche Test durchlaufen und auf Nebenwirkungen überprüft werden müsse, bevor es auf den Markt kommen könne. "Wir müssen darauf achten, dass alles zum Schutz der Konsumenten getan wird", äußerte sie in Hinsicht auf zahlreiche Erkrankungen, die auf die Einnahme von Schlankmachern zurückzuführen sind.
Neben dem Diätstaub stellte Foresight noch weitere Produkte der "neuen Generation" in Aussicht. So könnten Nahrungszusätze in Zukunft verhindern, dass dickmachende Zucker- und Fettmoleküle verdaut werden. Denkbar wären nach Angaben der Organisation auch Pflanzenextrakte als Fettersatz, die trotzdem einen vollen Geschmacksgehalt bieten würden.