Polar Lander: Piepton vom Mars? - DER SPIEGEL
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Polar Lander Piepton vom Mars?

Nachdem sie ein schwaches Signal aufgefangen haben, schöpfen Nasa-Forscher noch einmal Hoffnung, die verschollene Mars-Sonde Polar Lander zu finden. Sie sandten weitere elektronische Lockrufe aus.
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Pasadena - Der von einer 45-Meter-Antenne in Stanford registrierte "sehr schwache Piepton" sei auf jeden Fall ein künstliches Signal, aber dieses Piepsen könne auch von irgendwo auf der Erde gekommen sein, dämpfte der Leiter des Polar-Lander-Projekts, Richard Cook, im Nasa-Laboratorium in Pasadena allzu große Erwartungen.

Trotzdem habe man erneut elektronische Lockrufe in Richtung Mars ausgesandt, die den Polar Lander - sollte das Gerät noch funktionieren - dazu bringen sollen, sich zu melden. Sollte die Antwort bereits am Mittwoch von der Stanford-Universität aufgefangen werden, würde die Auswertung auf jeden Fall dann aber noch einige Tage dauern.

Die rund 165 Millionen Dollar teure Sonde gilt seit dem 3. Dezember als verschollen. Die Nasa-Wissenschaftler hatten ihre Bemühungen, die Marssonde nach ihrem mutmaßlichen Absturz zu lokalisieren, offiziell in der vergangenen Woche für vergeblich erklärt.

Sollte die Sonde wider Erwarten nun doch noch gefunden werden, könne man im besten Fall von Polar Lander ein paar Hinweise auf das Versagen von bestimmten Modulen bekommen, sagte Cook. Kaum Aussicht bestehe, dass die Sonde Teile ihrer ursprünglichen Aufträge noch würde erledigen können.

Die Sonde war dazu vorgesehen, nach Spuren von Wasser auf dem Roten Planeten zu fahnden.