Staatsfeind Nr. 1: Wundersame Satelliten - DER SPIEGEL
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Staatsfeind Nr. 1 Wundersame Satelliten

Der junge Anwalt Robert Dean (Will Smith) gerät plötzlich ins Visier des US-Geheimdienstes NSA. Jeder Schritt wird überwacht - Dean wird zum "Staatsfeind Nr. 1".
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Die Szene:

Wenn Dean im Freien unterwegs ist, haben ihn die NSA-Überwacher ständig im Blick. Satelliten liefern Echtzeitbilder, obwohl der Himmel bewölkt ist. Das suggerieren zumindest einige Filmszenen.

Was die Wissenschaftler sagen:

Satellitenvideos in Echtzeit, auf denen man Menschen genau beobachten kann, sind beeindruckend, technisch aber kaum möglich. Zum einen können Kameras nicht durch Wolken hindurchsehen, zumindest nicht im Wellenbereich des sichtbaren Lichts. Zum anderen müssen Satelliten eine Flughöhe von mindestens 100 Kilometern haben.

Um aus dieser Entfernung Menschen so zu beobachten, wie im Film gezeigt, bräuchte man extrem leistungsfähige Objektive. Moderne Kameras schaffen Auflösungen von 30 Zentimetern pro Bildpunkt - allerdings erst durch aufwendige Nachbearbeitung mehrerer Bilder am Computer. In Echtzeit sind solch scharfe Videos kaum möglich.

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