Training: China will ins All - DER SPIEGEL
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Training China will ins All

Bevor es so weit ist und China sein erstes bemanntes Raumschiff in die Weiten des Alls entlassen kann, muss noch fleißig trainiert werden - zunächst noch unabhängig voneinander: Die Astronauten auf dem Boden und die Raumfähren in der Atmosphäre.
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Peking - Ein ganz unbeschriebenes Blatt ist China nicht, was die Vorstöße in den Weltraum angeht. Seit nunmehr rund 30 Jahren schickt China Satelliten ins All. Mittlerweile seien 47 an den Start gegangen, zudem habe China zwölf verschiedene Raketen entwickelt, berichtet die Tageszeitung "China Daily". Die Erfolgsrate bei den 63 Starts habe 90 Prozent betragen. Im Februar 1996 explodierte eine Rakete nach dem Start. Aber seit Oktober desselben Jahres habe es eine Erfolgsserie von 21 geglückten Starts gegeben

China will nach den USA und Russland das dritte Land der Erde zu werden, das bemannte Missionen ins All unternimmt. Im vergangenen November hatte China erstmals eine unbemannte Raumkapsel erfolgreich um die Erde geschickt.

Bevor jedoch die erste Mannschaft in den Himmel startet, werden "in naher Zukunft mehrere unbemannte Raumschiffe gestartet, um mehr Erfahrung zu gewinnen und die Raumfahrttechnologie weiter zu verbessern", wird Luan Enjie, Vizedirektor der staatlichen Kommission für Wissenschaft, Technik und Verteidigungsindustrie, zitiert.

Die erste Astronauten-Generation des Landes unterziehe sich bereits einem intensiven Training, so Luan Enjie auf der internationalen Luftfahrtschau in Zhuhai in Südchina. Auf einen Zeitpunkt für den ersten bemannten Raumflug wollte er sich jedoch nicht festlegen. Er verriet nur, dass es "Anfang des 21. Jahrhunderts" sein werde.