Unendliche Weiten: Die "Mir" im Internet - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

Unendliche Weiten Die "Mir" im Internet

Auch wer des Russischen nicht mächtig ist, findet im Netz Informationen über die "Mir", ihre Geschichte und ihre Missionen in großen Mengen. Eine Auswahl.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

  • "Mir" im Visier: Die Absturz-Fans 
    Ganz nah dabei sein wollen die Betreiber von MirReentry.com - und haben ein Flugzeug gechartert, um den Absturz in den Pazifik live verfolgen zu können. Allen anderen Raumfahrt-Fans bietet die Seite ausführliche Informationen über die Mir und ihr Ende.
  • Esa: Mir FAQs - Facts and history 
    Leider nur auf Englisch, dafür sehr detailliert hat die europäische Weltraumagentur Esa auf ihren Seiten Fragen und Antworten zur Mir und ihrer Versenkung zusammengetragen.
  • Space.com: Mir's Fiery Finale 
    Das Mir-Special des US-Onlinedienstes Space.com bietet aktuelle Nachrichten zum kontrollierten Absturz, Videos sowie eine interaktive Animation zur Raumstation und ihren Modulen.
  • DLR: Mir Deorbiting 
    Aktuelle Informationen und Hintergründe liefert das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) auf seinen Seiten. Besonderer Clou: ein Forum, in dem DLR-Experten Rede und Antwort stehen.
  • PBS: Terror in Space 
    Mir-Sonderseite des Public Broadcasting Service (PBS), des Zusammenschlusses der öffentlichen Fernsehsender in den USA. Wenn auch etwas inaktuell, bietet die Seite eine nette virtuelle Tour durch die Raumstation - Videos inklusive.
  • CNN: Mir Falls to Earth 
    Die Höhe- und Tiefpunkte der 15 Jahre andauernden Mir-Mission arbeitet die Online-Ausgabe des US-Nachrichtensenders CNN auf. Ergänzt wird das Ganze durch Videos, Grafiken und Animationen.
  • New York Times: "Mir"-Special 
    Durch viel Text kann sich der Leser beim Mir-Special der "New York Times" quälen; das Archiv reicht bis 1997 zurück. Wer dagegen bereit ist, ein Plug-in herunterzuladen, kann in einem dreidimensionalen Modell die Kontrolle über die Mir übernehmen.
  • Tracking: Wo ist die "Mir"? 
    Wer immer auf dem Laufenden bleiben will, über welchen Köpfen die Mir gerade schwebt, findet beim Marshall Space Flight Center der Nasa das passende Tool - falls gewünscht auch dreidimensional.
  • Heavens-Above: "Mir"-Spotting 
    Auch wer einen letzten Blick auf die Mir werfen möchte, bevor sie für immer verschwindet, bekommt im Netz Hilfe. Die Suchmaschine des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt spuckt mögliche Beobachtungstermine aus.
  • Energia: Mir Orbital Complex 
    Tiefer gehende Informationen über die Raumstation, ihre Konfiguration und ihre technischen Daten gibt es beim Baumeister der Station, der Energia. Auch auf Englisch.
  • Nasa: Mir meets Space Shuttle 
    Auch wenn die Nasa "Hot Borsht" verspricht, die Informationen auf dieser Seite sind allenfalls noch lauwarm. Dafür offenbart der Nasa-Rückblick auf die Zeit, als Amerikaner und Russen gemeinsam die Station bewohnten, interessante Einblicke in das Leben auf der "Mir". Wie üblich geizt die Nasa nicht mit Fotos und Videofilmen.
  • Kommerz: MirCorp 
    Einst gefeierter Retter, jetzt der große Verlierer des Mir-Absturzes. Das private Unternehmen MirCorp wollte den ersten Touristen in die Station bringen. Die Seite ist nicht so richtig aktuell, daher besonders amüsant zu lesen.


Zusammengestellt von Alexander Stirn