Verschwundene Daten: US-Atomlabor feuert vier Manager - DER SPIEGEL
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Verschwundene Daten US-Atomlabor feuert vier Manager

Der Skandal um das Verschwinden geheimer Daten aus dem US-Atomforschungslabor Los Alamos geht in die nächste Runde. Vier leitende Mitarbeiter der Waffenschmiede, in der die erste Atombombe entworfen wurde, mussten jetzt ihren Hut nehmen.
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Die fünf Manager werden für gravierende Sicherheitsmängel verantwortlich gemacht, sagte Pete Nanos, Direktor des Labors im US-Staat New Mexiko. Drei von ihnen seien unmittelbar im Zusammenhang mit den beiden Disketten, die vor zwei Monaten aus dem Labor verschwunden waren, disziplinarrechtlich belangt worden. Den beiden anderen wurde eine Mitschuld an einem Unfall gegeben, bei dem ein Praktikant von einem Laser verletzt wurde. Einer von ihnen sei der Entlassung durch seinen Rücktritt zuvorgekommen.

18 weitere Mitarbeiter, gegen die in dem Fall ermittelt wurde, behalten laut Nanos zwar ihre Jobs, werden jedoch im Dienstgrad zurückgestuft.

Der Direktor erklärte, man wolle den Fall so schnell wie möglich hinter sich bringen und dafür sorgen, dass die notwendigen Sicherheitsvorschriften künftig strikt beachtet würden. Der Verlust der Datenträger hatte am 7. Juli für erheblichen Wirbel gesorgt und führte zur bislang einmaligen Schließung des Labors, das 12.000 Mitarbeiter beschäftigt.