Visionen: Der Computer der Zukunft ist unsichtbar - DER SPIEGEL
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Visionen Der Computer der Zukunft ist unsichtbar

Forscher möchten einen Computer entwickeln, der sich völlig in die Umgebung des Einzelnen einfügt und so gar nicht mehr als PC erkennbar ist. Anlässlich des zweiten Treffen der Disappearing-Computer-Initiative wollen Wissenschaftler aus der ganzen Welt diese "unsichtbaren" PCs präsentieren.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Das "Jamboree"-Treffen, das vom 30. September bis zum 2. Oktober in Göteborg stattfindet, soll der Bestandsaufnahme und Definition dieser neuen Entwicklungen dienen. Aus Deutschland beteiligt sich der Forschungsbereich "Ambiente - Arbeitswelten der Zukunft" des Frauenhofer-Instituts.

Die Forscher wollen sich mit den Fragen beschäftigen, wie man aufgabenorientierte Aktivitäten und informelle Kommunikation in die allgemeine Arbeitsumgebung integrieren und wie man die Welt um uns herum zur Schnittstelle für Information und Kommunikation machen kann. Im Klartext: Statt den heimischen PC auf dem Schreibtisch stehen zu haben, wird die Umgebung des Einzelnen PC-kompatibel gemacht. Der PC als Möbelstück sozusagen.

Ein heißer Kandidat für das zukünftige Arbeitszimmer ist dabei die InforMall: Ein berührungsempfindliches, interaktives Wanddisplay, auf dem Informationen mit dem Finger oder Stift abgerufen oder neue Informationen unkompliziert erzeugt werden können. Es ist über das hauseigene Netzwerk mit den entscheidenden Informationsquellen verbunden und soll über herkömmliche "Schwarze Bretter" hinausgehen.