Augenblick Wissenkunstschaft
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?
Die "New World Transparent Specimen" , die der Japaner Iori Tomita seit 2009 auf diversen Messen und Ausstellungen zeigt, beruhen auf einer eigentlich zu wissenschaftlichen Zwecken entwickelten Methode. Dabei werden Fleisch und Haut der in Glyzerin eingelegten Tiere mit Hilfe von Enzymen transparent gemacht. Der Rest ist eine Handarbeit, die Tomita als künstlerischen Prozess begreift: Er färbt dabei Knochen und Knorpelgewebe in jeweils stark miteinander kontrastierenden Farben. Was dabei heraus kommt, ist zum Teil wissenschaftliches Anschauungsobjekt, teils Kunst - und teils bizarres Spielzeug und käufliches Dekor-Stück fürs heimische Wohnzimmer. Wie das wirkt, sieht man im Video auf der nächsten Seite.
Video: Die transparenten Tiere des Iori Tomita
pat