Blauhai auf Sylt angeschwemmt - DER SPIEGEL
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Blauhai-Fund: Überraschung am Sylter Strand

Foto: DPA/ Franziska Veit/ Schutzstation Wattenmeer

Seltener Fund Blauhai auf Sylt angeschwemmt

Es war ein überraschender Fund: Auf Sylt haben Spaziergänger einen toten Blauhai am Strand entdeckt. Das Tier war deutlich über zwei Meter lang.
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Ein toter Blauhai ist auf Sylt angeschwemmt worden. Spaziergänger entdeckten den Kadaver am Mittwochabend am Strand von Rantum. Der 2,25 Meter lange Hai soll im Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung in Büsum (ITAW) in Schleswig-Holstein untersucht werden, wie Christof Goetze von der Naturschutzgesellschaft Schutzstation Wattenmeer sagte.

Der Blauhai (Prionace glauca) ist in dieser Jahreszeit ein äußerst seltener Besucher der Nordsee. "Wir konnten es erst nicht glauben, bis wir Fotos von dem Tier gesehen haben, die uns die Finder per E-Mail zugeschickt haben", sagte ein weiterer Mitarbeiter der Schutzstation Wattenmeer der "Sylter Rundschau".

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Laut dem Blatt handelt es sich bei dem Fund um ein junges Männchen. Es sei vermessen und dann abtransportiert worden.

Blauhaie sind Hochseebewohner, sie werden bis zu dreieinhalb Meter lang und kommen sowohl in tropischen als auch in gemäßigten Meeresgebieten vor. Sie gelten als nicht angriffslustig, könnten Menschen aber in seltenen Fällen gefährlich werden, sagte Goetze. Warum der Fisch ins Wattenmeer schwamm, war zunächst unbekannt. Er soll laut ITAW-Angaben aber in einem schlechten Ernährungszustand gewesen sein.

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Zudem hätten sich Parasiten in mehreren Organen gefunden, dazu Blutungen, die auf eine Entzündung oder möglicherweise eine Blutvergiftung hinweisen. Möglicherweise habe das Tier noch am Strand gelebt, da der Sand weit in den Körper des Hais eingedrungen sei. Weitere Ergebnisse sollen ausstehende Untersuchungen bringen.

joe/dpa

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