Spektakel in der Einöde: Krachen, Brodeln, Beben
Vulkane Zischen am Lavatunnel
Er liebe es, schreibt Carsten Peter, in die glühenden Augen der Erde zu blicken. Vulkane bieten dem Fotografen feurige Aussichten. Und nicht nur aus der Luft. Er gehe direkt dorthin, "wo sich das Herz der Erde nach außen stülpt".
Im Zelt am Krater des Nyiragongo im Kongo sei es so heiß geworden, dass er in seinen Schutzanzug schlüpfen musste. Lava brach zischend aus unterirdischen Tunneln hervor. Es bebte und brodelte. Den sizilianischen Ätna besuchte Peter, als der Vulkan autogroße Blöcke durch die Luft schleuderte.
Lavasee in der Antarktis
In der Antarktis begleitete er Biologen, die auf der Suche nach Mikroorganismen waren. Peter indes nahm die große Natursensation ins Visier: Auf dem riesigen Mount Erebus dokumentierte er den einzigen Lavasee des eisigen Südkontinents.
14 Fotoreportagen hat Peter nun in seinem Bildband "Vulkane - Expeditionen zu den gefährlichsten Kratern der Welt" versammelt. "Als Ausdruck meiner glühenden Obsession, die mich zu Extremen treibt."