Drama im Eis: Eisberge bedrohen Pinguine - DER SPIEGEL
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Drama im Eis Eisberge bedrohen Pinguine

Nach Einschätzung der Nasa droht am Südpol eine ökologische Katastrophe. Hunderttausende Pinguine sind durch die Wanderung zweier riesiger Eisberge von ihren Brutkolonien abgeschnitten.
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Washington - Dies ergaben Auswertungen von Satellitenaufnahmen durch die US-Raumfahrtbehörde. Nach Informationen des Jet Propulsion Laboratory der Nasa im kalifornischen Pasadena, das die Satellitenbilder auswertet, sind zwei riesige Eisberge im März 2000 vom Ross-Eisschelf abgebrochen. Sie wanderten, wie auf den Satellitenbildern klar zu erkennen ist, in den folgenden Monaten zum McMurdo Sund und bildeten dort eine Barriere, die die Wind- und Strömungsverhältnisse massiv beeinflussten.

Zusammen mit einer Ausweitung des Meereises hindere dies Hunderttausende Pinguine daran, von ihren Futtergründen im offenen Meer zu ihren Brutstätten zurückzukehren. Durch das Naturphänomen seien ganze Pinguinkolonien bedroht. Die Aufnahmen wurden von dem 1999 gestarteten Terra-Satelliten gemacht, der mit Hilfe seines SpectroRadiometers und Kameras Bilder von der Erde aus neun verschiedenen Winkeln macht.