Ende der Dürre Afrika wird grüner
Die Ergebnisse, die im "New Scientist" veröffentlicht wurden, stammen von niederländischen, deutschen und amerikanischen Instituten. Graslandschaften und Waldvegetation ließen sich demnach besonders in Mauretanien, im Nordwesten Nigers, in Zentral-Tschad sowie im Sudan und Teilen Eritreas ausmachen.
Grund für den grünen Segen ist nach Ansicht der Wissenschaftler die angestiegene Zahl der Regenfälle seit den siebziger Jahren. Auch verbesserte vegetative Eingriffe und Wasserkonservierungs-Programme durch Menschenhand hätten ihren Teil zu der Entwicklung beigetragen.
In Burkina Faso, einem der trockensten Länder Westafrikas, hat das Nachlassen der Dürre neue Perspektiven geschaffen: Die Erträge der Bauern seien im Folge des Wüstenschwundes um etwa 70 Prozent gestiegen, so Chris Reij von der Freien Universität Amsterdam.