Nach Erdbeben Kleiner Tsunami trifft Alaska
Seebeben am Dienstag: Epizentrum (Stern) vor Alaska
Foto: USGS/ NEICDer Meeresboden vor der Küste Alaskas hat am Dienstag mit der Stärke 7,9 gebebt. Das Epizentrum lag der US-Erdbebenwarte zufolge 278 Kilometer südöstlich der Stadt Kodiak im Golf von Alaska.
Das Beben ereignete sich in rund zehn Kilometer Tiefe, mithin flach genug, um dem Meer einen heftigen Schlag zu verpassen. In Kodiak verspürten die Menschen laut Augenzeugen einen leichten Erdstoß.
Behörden in den USA gaben zunächst eine Tsunamiwarnung heraus, die mittlerweile aber aufgehoben wurde.
In Alaska schrillten Alarmsirenen, die Bevölkerung wurde aufgefordert, flache Küstenbereiche zu verlassen und sich auf Anhöhen im Hinterland zu begeben. Kleinere Wellen erreichten Alaska in der Nacht (mittags deutscher Zeit), sie verursachten ersten Berichten zufolge keine Schäden.
Falls gewundert, warum kein Tsunami nach dem extrem starken Seebeben heut vor Alaska - es heißt Strike Slip (keim Wumms nach oben): pic.twitter.com/Tmx1C92IA9
— Axel Bojanowski axelbojanowski.substack.com (@Axel_Bojanowski) January 23, 2018
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Möglich schienen zunächst auch Tsunamis andernorts an der Westküste Nordamerikas. Daten von Tsunami-Warnbojen aber zeigten, dass dort keine Gefahr bestand.
Doku: Alaska aus der Luft