Kongo Reservat für Menschenaffen
Zum Schutz der gefährdeten Bonobo-Menschenaffen hat die Regierung der Demokratischen Republik Kongo ein großes Regenwaldgebiet unter Naturschutz gestellt. Die Zahl der Tiere war in den vergangenen Jahren stark zurückgegangen.
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Kinshasa - Das Lamoko-Yokokala-Reservat für die hoch entwickelten Bonobos sei nach jahrelanger Planung in der Provinz Equateur eingerichtet worden, teilte die Umweltorganisation African Wildlife Foundation heute mit. Das Gebiet sei für das Überleben der Menschenaffen unverzichtbar.
Die Bonobos, die für ihr weit entwickeltes Sozialleben und ihr ausgeprägtes Sexualverhalten bekannt sind, leben ausschließlich im Kongo-Becken. Im Jahr 1980 wurde ihr Bestand noch auf 100.000 Tiere geschätzt. Durch Wilderei und Holzeinschlag hat sich die Zahl der Menschenaffen inzwischen auf schätzungsweise 10.000 Tiere reduziert.
bri/AFP