Neuseeland: 200 Grindwale gestrandet - DER SPIEGEL
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Neuseeland 200 Grindwale gestrandet

Rund 200 Grindwale sind an der Südinsel Neuseelands gestrandet. Behörden haben einen ersten Rettungsversuch gestartet. Die Zeit drängt - mindestens 24 der Tiere sind schon verendet.
Gestrandete Säugetiere: Grindwale an der Küste von Neuseeland
Gestrandete Säugetiere: Grindwale an der Küste von Neuseeland

Gestrandete Säugetiere: Grindwale an der Küste von Neuseeland

Foto: AP/ DOC
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An der Küste der Südinsel von Neuseeland sind rund 200 Grindwale gestrandet. Mindestens 24 von ihnen seien bereits verendet, teilte die Umweltbehörde des Landes am Freitag mit. Die Meeressäuger seien bei Farewell Spit entdeckt worden, einer schmalen Landzunge an der Nordspitze der Südinsel. Einige der Tiere seien bis zu sechs Meter lang.

Mitarbeiter der Umweltbehörde und Freiwillige wollen bei Einsetzen der Flut versuchen, die Wale in tieferes Wasser zu leiten. Die Behörden baten die Tierschutzorganisation Project Jonah um Unterstützung. Diese ist auf solche Rettungsaktionen spezialisiert.

Suche nach Öl könnte Wale stören

An den Küsten Neuseelands kommt es immer wieder zu massiven Strandungen von Walen. Zuletzt waren im November 2014 mehrere Tiere im Ohiwa-Hafen verendet oder mussten eingeschläfert werden. Warum die Meeressäuger stranden, ist unklar. Womöglich verirrt sich ein krankes Tier in seichtes Wasser und die anderen folgen.

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Gestrandete Säuger: Grindwale sterben an Küsten

Foto: FRANK PERRY/ AFP

Außerdem vermuten Meeresbiologen, dass Sonneneruptionen bei solchen Ereignissen eine Rolle spielen könnten, aber vor allem auch Marinemanöver oder von Menschen verursachte Unterwasserexplosionen. Geräusche unter Wasser können die Tiere zumindest kurzzeitig taub und orientierungslos machen.

Seismologische Messungen, bei denen Schallwellen den Meeresboden abtasten, kommen ebenfalls als Ursache in Frage. Seit einigen Jahren untersucht ein Konzern  Meeresgebiete vor Neuseeland auf mögliche Öl-Vorkommen.

khü/dpa