Ostsee Das Sterben der Robben
In Mecklenburg-Vorpommern werden immer mehr tote Kegelrobben an die Ostseeküste geschwemmt. Experten sind erschrocken.
Kegelrobben
Foto: Kay Nietfeld/ picture alliance / dpa
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In diesem Jahr wurden bereits 33 tote Kegelrobben an Mecklenburg-Vorpommerns Küste gefunden. Das teilt das Deutsche Meeresmuseum am Montag in Stralsund mit.
Bis September waren 25 tote Robben entdeckt worden. "In den 50 Jahren, in denen das Deutsche Meeresmuseum für die Bergung und Untersuchung der Totfunde von Meeressäugetieren in Mecklenburg-Vorpommern verantwortlich ist, wurden noch nie so viele Kegelrobben in einem Jahr an den Küsten gemeldet", sagte Michael Dähne, Kurator für Meeressäuger am Meeresmuseum.
Es handele sich um eine besorgniserregende Häufung. Bei den Totfunden handele es sich zum großen Teil um junge ausgewachsene Tiere sowie um mehr Männchen als Weibchen. Die Todesursache sei noch unklar.
boj/dpa