Satellitenbild der Woche Fluten treiben Millionen in die Flucht
Schon im August hat der Brahmaputra Hochwasser geführt und ausgedehnte Gebiete überschwemmt. Aber diese Überflutungen wirken gering verglichen mit denen, die seit Anfang September das nordöstliche Indien und Bangladesch heimsuchen (siehe Fotostrecke). Nach schweren Monsun-Regenfällen ist der Fluss zum dritten Mal in diesem Jahr über die Ufer getreten.
Mehr als eine Millionen Menschen sind von der aktuellen Flut betroffen. Allein in Indien hat die Regierung rund 800.000 Bewohner der Region in Sicherheit gebracht. Auch in Bangladesch wurden Dörfer mit insgesamt 500.000 Bewohnern evakuiert.
Besonders tragisch: Die neuen Überflutungen haben das Getreide zerstört, das nach der August-Flut neu angepflanzt worden war. Schätzungen zufolge haben die schweren Regenfälle des diesjährigen Spätsommers mehr als 20 Millionen Menschen in Südasien in die Flucht getrieben.
mbe