Strömendes Eis Satellit erkennt Gletscherfluss
Heimdalgletscher in Grönland zwischen Oktober 2013 und Oktober 2016: Die Farbe der Linien zeigt die Geschwindigkeit des Eises: Violett stellt langsames Eis dar, Rot schnelleres, Grün und Gelb mittlere Geschwindigkeit
Foto: Nasa/ dpaNasa-Forscher sehen Gletschern beim Fließen zu. Mit satellitengestütztem System beobachten sie die Veränderung in allen großen Eismassen auf dem Planeten.
Grundlage der präzisen Beobachtung sind Daten des Satelliten "Landsat 8". Er umkreist alle 16 Tage die Erde und kann pro Tag bis zu 700 Bilder aufnehmen.
Zwar gab es bereits Daten über Gletscherbewegungen. Ihre neue Software erkenne sie aber beinahe in Echtzeit, berichtet die Nasa. Werden Bilder von aufeinanderfolgenden Zeitpunkten des gleichen Ortes analysiert, ergibt sich die Bewegung und Geschwindigkeit des Eises.
Klimaforschung: Rätselvoller Wandel
Zusammen mit Umweltinformationen und geografischen Daten zeigen sich Veränderungen von Gletschern. Damit können Wissenschaftler auch auf die Gründe für Bewegungen in den Eismassen schließen - beispielsweise Veränderungen des Klimas.
Verglichen mit seinen Vorgängern kann der Satellit "Landsat 8" in der Antarktis und Arktis sowie in den Hochgebirgen die Oberfläche in engerem Raster abbilden. Seit 1972 beobachten "Landsat"-Satelliten die Erdoberfläche.
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