Wetter 2012: Orte der Feude und der Tristesse
Meteorologische Bilanz Wetter 2012 - vom Lehrbuch vorhergesagt
Hamburg - Das Wetter in Deutschland im vergangenen Jahr war durchschnittlich. Wie die Bilanz des Deutschen Wetterdienstes zeigt, schien die Sonne in etwa so wie üblich, im Bundesdurchschnitt 1651 Stunden. Und es regnete ähnlich viel wie sonst, im Landesmittel 768 Liter pro Quadratmeter. Die Temperaturen lagen zwar etwas höher als im klimatologischen Mittel der Jahre 1961 bis 1990 - doch die Erwärmung ist mittlerweile der Normalfall.
Auch der Wechsel der Jahreszeiten verlief geradezu lehrbuchhaft: Der kälteste Monat war der Februar; die kälteste Nacht meldete Oberstdorf am 6. Februar mit minus 29,4 Grad. Im August herrschte die größte Hitze. Am 20. August maß der DWD in Dresden-Hosterwitz mit 39,8 Grad den Höchstwert.
Manche Regionen aber ragten heraus. Eine SPIEGEL-ONLINE-Grafik zeigt die Orte, an denen das Wetter 2012 für deutsche Verhältnisse extrem ausfiel: