Naturschutz: Stiftungen wollen fünf Milliarden Dollar für Biodiversität spenden - DER SPIEGEL
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Artenvielfalt Stiftungen wollen fünf Milliarden Dollar für Biodiversität spenden

Mit einer Fünf-Milliarden-Dollar-Spende wollen neun Stiftungen dabei mithelfen, bis 2030 ein Drittel der Erdoberfläche unter Naturschutz zu stellen. Auch zwei Dutzend Staats- und Regierungschefs sagten ihre Unterstützung zu.
Afrikanische Elefanten beim Spiel in einem Reservat in Kenia (Archivbild)
Afrikanische Elefanten beim Spiel in einem Reservat in Kenia (Archivbild)

Afrikanische Elefanten beim Spiel in einem Reservat in Kenia (Archivbild)

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MLADEN ANTONOV/ AFP

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Neun Stiftungen haben am Rande der Uno-Vollversammlung in New York gemeinsame Spenden in Höhe von fünf Milliarden Dollar (etwa 4,3 Milliarden Euro) in den kommenden zehn Jahren zum Schutz von Natur und Biodiversität angekündigt. Das sei die höchste je privat gespendete Summe zum Schutz der Biodiversität, teilten die beteiligten Organisationen am Mittwoch mit – darunter Stiftungen von Amazon-Gründer Jeff Bezos und dem Schweizer Unternehmer Hansjörg Wyss .

Grüner Makifrosch in Südamerika. Die Art ist durch den Verlust ihres Lebensraums bedroht (Archivbild)

Grüner Makifrosch in Südamerika. Die Art ist durch den Verlust ihres Lebensraums bedroht (Archivbild)

Foto: A9999 DB Augustin Camacho/ dpa

Mit dem Geld soll auch die Anstrengung unterstützt werden, bis 2030 mindestens 30 Prozent von Land, Meer und Süßwasser der Erde unter Schutz zu stellen. Dies soll der Artenvielfalt dienen, die durch Landwirtschaft, Überfischung und Klimaerwärmung stark bedroht ist. Rund 85 Staaten, darunter die USA, haben sich bereits verpflichtet, 30 Prozent ihres Territoriums speziell zu schützen.

Diesem Ziel sagten bei einer Veranstaltung am Mittwoch auch rund zwei Dutzend Staats- und Regierungschefs, darunter auch Bundeskanzlerin Angela Merkel und EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, ihre Unterstützung zu.

sol/dpa/Reuters