Ausgrabungen an einem Übungsplatz für Archäologie-Studenten in Pennsylvania haben aufsehenerregende Überreste vorzeitlicher Indianer-Kultur zutage gefördert. Die an einem Nebenfluß des Ohio gefundenen Relikte, so berichtet die Heidelberger Fachzeitschrift »Spektrum der Wissenschaft«, deuten auf eine überraschend frühe Besiedlung der Neuen Welt durch die eiszeitlichen Jäger hin. Bereits vor 20 000 Jahren, 7000 Jahre früher als bislang angenommen, haben offenbar Ur-Indianer unter einem Felsüberhang gelagert, wo jetzt ihre Spuren entdeckt wurden: Unter den Hinterlassenschaften zweier jüngerer Kulturen (in den darüberliegenden Erdschichten) fanden sich Steinwerkzeuge und Geschoßspitzen, die mit Hilfe der Kohlenstoff-14-Bestimmung auf etwa 17 650 vor Christus datiert werden konnten. Die Ahnen dieser Indianer, so folgern die Wissenschaftler müßten die asiatisch-amerikanische Landbrücke mindestens noch 2000 bis 3000 Jahre früher überquert haben.
Dieser Ausdruck wurde am 17.10.2026 erstellt und ist ausschließlich für den persönlichen Gebrauch lizenziert.
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