Periode im Kopf - DER SPIEGEL
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HORMONE Periode im Kopf

• aus DER SPIEGEL 4/2001
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Der Kopf brummt, der Unterleib verkrampft, der Magen ein Knoten - viele Frauen fühlen sich während ihrer Menstruation krank. Deutsche und niederländische Forscher gewinnen der Regel aber jetzt etwas Positives ab: Während ihrer Blutung können sich Frauen räumlich besser orientieren. Das sahen die Wissenschaftler bei Probandinnen in einem Alter zwischen 20 und 40 Jahren, die über ihren gesamten Zyklus verteilt Aufgaben zur Orientierung bewältigen mussten - beispielsweise sollten sie dreidimensionale Gegenstände wiedererkennen, nachdem diese im Raum rotiert waren. Regelmäßig bestimmten die Forscher um Markus Hausmann von der Ruhr-Universität Bochum bei der Untersuchung den Spiegel der Geschlechtshormone im Blut der Frauen. Ergebnis: Das während der Regel erhöhte männliche Sexualhormon Testosteron sorgt laut Hausmann für die verbesserte Orientierung. Bemerkbar machen könne sich der Effekt zum Beispiel bei Pilotinnen, sagt Hausmann, allerdings gleiche »regelmäßiges Training die niedrige Testostoron-Konzentration in den Tagen dazwischen ganz leicht aus«.

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